Donnerstag, 27. August 2015

Une variété du grotesque

Wie sonderbar es doch ist, wie viele verkorkste Gestalten auf unserer Welt herumlaufen…

Wer will normal sein? Du vielleicht? – Ja! Aber willst du wie alle anderen sein?
Une variĂ©tĂ© du grotesque © Lukas Schaub 2015

Montag, 24. August 2015

Quellen der GefĂŒhle



Ich bade in den TrÀnen meiner Neider,
Denn wenn sie an mich denken, erblassen
Sie bei der Vorstellung, dass sie im Leben leider
Nie etwas erreichen. Und sie beginnen, mich zu hassen
FĂŒr das, was ich bin und sie gerne wĂ€ren. Das Geschrei
Ist groß, doch so etwas Dummes geht mir am Arsch vorbei.

Ich bade in den TrÀnen eurer Götter,
Denn wenn ihr zu ihnen ruft, verschließen
Sie beschÀmt die Ohren. Ihr, die als Spötter
Ihr gegen mich hetzt, wollt deren Gunst genießen?
Schenkt mir ruhig euren Glauben, wenn ich sage, dass
Selbst GleichgĂŒltigkeit jedem Gott besser gefĂ€llt als Hass.

Ich bade in den TrÀnen deiner Ahnen,
Denn wenn sie gewusst hÀtten, dass einmal
Jemand wie du ihre Wappen zeichnend, ihre Fahnen
Schwingend am Stammbaum wuchert; sie hÀtten zweimal
Gezögert, die Geliebte, so schön sie auch war, zu besteigen.
Jetzt könnten diese armen Seelen sich selbst dafĂŒr ohrfeigen.

Ich bade in den TrÀnen ihrer Augen,
Denn wenn ich sie sehe, beginnen sie
Sofort alles Schlechte um uns einzusaugen,
Und strahlen so zauberhaft, dass es pure Magie
Nur sein kann. Es funkelt und glitzert, wenn diese kleine
TrĂ€ne fließt, weil wir da sind; eine Freude so schön wie keine. 
Quellen der GefĂŒhle © Lukas Schaub 2015


© Lukas Schaub 2015

Samstag, 22. August 2015

GiNergy


have another glass of gin
with a different energy drink
this time it's ginergy 
 GiNergy © Lukas Schaub 2015
© Lukas Schaub 2015

Donnerstag, 20. August 2015

HÀmische SchwÀne



© Lukas Schaub 2015

Mir schwant, dass der Schwan mir Böses will.
© Lukas Schaub 2015
Er ahnt bestimmt, dass ich Àngstlich bin.
© Lukas Schaub 2015
Es bahnt sich an, dass ein zweiter ihm hilft.
Mich mahnt mein Verstand, dass ich besser verschwind‘.
HĂ€mische SchwĂ€ne © Lukas Schaub 2015
 

Samstag, 25. April 2015

Ausdrucksweisen




Wenn die Anmut einer Dame mit irgendetwas zu vergleichen ist, dann doch am ehesten mit dem zarten TĂ€nzeln eines Blattes, das von einem leichten Windstoß lieblich angehaucht wird.

Dass auf dem Boden liegende BlĂ€tter meist verwelkt sind und ohne diesen Umstand besagter Tanz in seiner Form gar nicht möglich wĂ€re, soll dabei nicht in den Vergleich einfließen.

Kommst du also jemals in die Situation, einer Dame deine Bewunderung ihr gegenĂŒber zum Ausdruck bringen zu wollen, so vermeide es unbedingt, sie als toten Waldabfall zu bezeichnen!
Ausdrucksweisen © Lukas Schaub 2015

© Lukas Schaub 2015